Alpenkräuter

Helmkraut Pflege – Das Alpenkraut für den Garten

23.02.2026
Alpen-Helmkraut ist eine wunderschöne Staude für den Steingarten
Alpen-Helmkraut ist eine wunderschöne Staude für den Steingarten

Das Alpen-Helmkraut (Scutellaria alpina) ist ein echter Geheimtipp für den Steingarten. Es ist robust, bienenfreundlich und bringt mit seinen blau-violetten Lippenblüten alpines Flair direkt vor die Haustür. Seinen wertvollen Inhaltsstoffen wird eine ganz besondere Heilwirkung zugeschrieben. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie einfach Sie das Alpenkraut im Garten und auf dem Balkon ansiedeln, mit Tipps zur Blütezeit, Verwendung, Heilwirkung und den schönsten Pflanznachbarn.

Alpen-Helmkraut ist eine wunderschöne Staude für den Steingarten
Gerne lehnt sich das Alpen-Helmkraut an sonnenwarme Felsen und Steine.

Das Beitragsbild ist von Isidre blancCC BY-SA 4.0

Das Wichtigste kurz gefasst

Das Alpen-Helmkraut (Scutellaria alpina) ist eine 10-30 cm hohe, winterharte, krautige Staude, die auf Magerwiesen und Felsschotter bis in alpine Höhenlagen von 2.500 m vorkommt. Markenzeichen sind seine Blütenähren mit dachziegelartigen Tragblättern und helmförmigen, violett-blauen Blüten und weißer Unterlippe. Blütezeit ist von Juni bis September.

  • Standort: Volle Sonne.
  • Boden: Trocken bis frisch, durchlässig, mager, steinig-kiesig, kalkhaltig.
  • Aussaat: März bis Juni (Kühlkeimer).
  • Pflanzzeit: Frühling oder Herbst.
  • Eigenschaften: bienenfreundlich, winterhart, ungiftig, pflegeleicht.
  • Verwendung: Steingarten, Alpinum, Trockenmauer, Bienenweide, Balkon, Heilpflanze.
  • 🏔️ Alpenfaktor: Perfekt an karge, vollsonnige Bedingungen angepasst – Wind, pralle Sonne, Frost und kalkreiche, magere Böden machen ihm nichts aus.

📷 Alpen-Helmkraut Bilder

Alpen-Helmkraut Steckbrief

Historische, botanische Illustration des Alpen-Helmkrauts
Historische, botanische Illustration

Bild von Biodiversity Heritage LibraryCC BY 2.0

Alpen-Helmkraut wissenschaftlicher NameScutellaria alpina
PflanzenfamilieLippenblütler (Lamiaceae)
Wuchshöhe10-30 cm, selten bis 40 cm
WuchsartAusdauernde, krautige, niederliegend bis aufrechte, behaarte Staude.
HerkunftHeimisch
VorkommenAlpen, Apennin, Pyrenäen auf Felsschutt und Magerwiesen bis 2.500 m üNN
BlütezeitJuni bis September
BlüteÄhriger Blütenstand mit dachziegelartigen Tragblättern und helmförmigen, blauvioletten Lippenblüten und teilweise weißer Unterlippe.
FrüchteDicht behaarte Klausen mit Kühlkeimer Samen.
BlätterSommergrün, behaart, eiförmig, stumpf gekerbt.
Winterhärtewinterhart bis -28 Grad (Z5)
Ökologiebienenfreundlich, Hummelweide
Giftigkeitungiftig
VerwendungAlpinum, Steingarten, Trockenmauer, Bodendecker, Bienenweide, Heilpflanze, Dachbegrünung

Zwischen Felsen blüht das Alpen-Helmkraut in der vollen Sonne
Das Alpen-Helmkraut ist ein Sonnenanbeter.

Bild von Tournasol7CC BY-SA 4.0

☀️ Alpen-Helmkraut Standort

In seinem alpinen Lebensraum besiedelt das Alpen-Helmkraut sonnendurchflutete Magerwiesen, vollsonnige Felshänge und steinige, kalkreiche Schotterflächen. Damit sich das Alpenkraut im Garten gut aufgehoben fühlt, sollte der Standort diese Rahmenbedingungen widerspiegeln.

▪️Lichtverhältnisse: vollsonnig bis absonnig mit mindestens 6 Sonnenstunden am Tag.

▪️Bodenbeschaffenheit: trocken bis frisch, nährstoffarm, durchlässig, lehmig-sandig bis steinig.

▪️Reaktion: neutraler bis kalkhaltiger pH-Wert von 6,5 bis 8,5.

🏔️ Alpenfaktor: Das Alpen-Helmkraut ist perfekt an karge, vollsonnige Bedingungen angepasst – Wind, Frost und kalkreiche, magere Böden machen ihm nichts aus.

🚫 Nicht als Standort geeignet sind schattige Lagen mit staunasser, nährstoffreicher und saurer Erde. Für diese Bedingungen empfehlen sich andere Alpenkräuter, denen Lichtmangel, nasse Füße oder saure Böden nichts ausmachen. Schöne Kandidaten sind die Goldnessel (Lamium galeobdolon) mit gelben Lippenblüten von April bis Juli und die malerische Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) mit wintergrünen, essbaren Blättern und purpurnen Blüten von April bis Juli.

Pfeil mit der Aufschrift „Tipps & Tricks“ auf grünem Hintergrund für Gartenratgeber.

Boden verbessern für das Alpen-Helmkraut

Statt auf alternative Pflanzen zurückzugreifen, können Sie Standortmängel beheben, indem Sie die Gartenerde verbessern und auf die Vorlieben von Alpen-Helmkräutern anpassen. In zu feuchten, fetten Lehmboden arbeiten Sie pro qm 5 l groben Sand oder Kalksplitt ein. Das verbessert die Durchlässigkeit und magert die Erde ab. Die Zugabe von Rasen- oder Gartenkalk hebt einen sauren pH-Wert von unter 6,0 in den neutralen bis alkalischen Bereich.

In einem Steingartenbeet stehen zahlreiche Alpen-Helmkraut Pflanzen mit weißen Blüten
Das Alpen-Helmkraut gibt es auch mit weißen Blüten, hier die Sorte Scutellaria alpina ‚Alba‘

Bild von Ghislain118 (AD)CC BY-SA 3.0

Alpen-Helmkraut Aussaat – Anleitung

Die beste Zeit für eine Direktsaat ist im Frühling von März bis Juni, denn Alpen-Helmkraut Samen sind Kühlkeimer. Wenn in den ersten 2 bis 4 Wochen Temperaturen zwischen +5 Grad und +10 Grad auf die Saat einwirken, sind bessere und schnellere Keimergebnisse zu beobachten, sobald anschließend die Keimtemperatur von 18-24 Grad erreicht wird. So säen Sie das Helmkraut richtig aus:

Bodenvorbereitung: Bereiten Sie ein unkrautfreies, sandig-lockeres Saatbeet vor.

Aussaat: Mischen Sie das Saatgut mit Sand und säen es breitwürfig von Hand oder bequem mit dem Gardena Handstreuer aus (Amazon).

Andrücken, gießen: Drücken Sie die Lichtkeimer nur an und befeuchten die Erde mit feiner Brause.

Lassen Sie das Saatbeet nicht austrocknen und jäten regelmäßig das Unkraut. Zu eng stehende Keimlinge können Sie ab einer Wuchshöhe von 5 cm pikieren auf einen Abstand von 20-25 cm.

In einem Steingarten gedeihen zwei Horste mit blühenden Alpen-Helmkräutern zwischen und auf Felsen
Zwischen Felsgestein gepflanzt, setzt das Alpen-Helmkraut dekorative Akzente.

Bild von Tournasol7CC BY-SA 4.0

Alpen-Helmkraut pflanzen – Anleitung

Die beste Pflanzzeit für Alpen-Helmkraut Jungpflanzen ist im Frühling von April bis Mai oder im Herbst von September bis Oktober. Am schönsten kommt es in geselligen Gruppen zur Geltung. So gehen Sie richtig vor:

1. Wurzeln tränken: Stellen Sie den Helmkraut Wurzelballen mit Topf für einige Minuten in Wasser.

2. Bodenvorbereitung: Lockern Sie die Erde, damit die flachen Wurzeln schnell anwachsen. Mischen Sie feinkörnigen Kalksplitt unter – so erzeugen Sie perfekte, alpine Bedingungen.

3. Pflanzung mit Startdüngung: Die ideale Pflanzgrube ist doppelt so groß, wie ein Wurzelballen. Als Startdüngung vermischen Sie den Aushub mit Hornspänen oder Kompost und pflanzen das Helmkraut genauso tief ein, wie zuvor im Topf.

4. Pflanzabstand: Der richtige Pflanzabstand für Wundklee beträgt 20-25 cm. Das entspricht 10-16 Pflanzen pro qm, wenn Sie das Alpen-Helmkraut als Bodendecker verwenden.

5. Angießen: Für einen guten Bodenschluss der Wurzeln drücken Sie die Erde an und gießen durchdringend.

Anfangs ist das Alpen-Helmkraut noch konkurrenzschwach und dankbar für eine Mulchschicht aus Sand oder Splitt, die das Unkrautwachstum unterdrückt.

Auf einem sonnigen Balkon in den Alpen stehen blühende Alpen-Helmkraut Pflanzen im Topf und Blumenkasten
Balkongärtner pflanzen das Alpen-Helmkraut im Topf und Blumenkasten.

Illustration für umtopfen, Erde, Pflanzerde, Substrat, Boden

Alpen-Helmkraut im Topf pflanzen

Balkongärtner pflanzen das Alpen-Helmkraut in einen Topf oder Blumenkasten mit Löchern im Gefäßboden als Wasserablauf. Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr ab April. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus nährstoffarmer Kräutererde mit anorganischen Zuschlagstoffen, wie Tongranulat, Kalk-Splitt oder Sand. Das anorganische Material eignet sich außerdem als Drainage über den Bodenlöchern als ergänzenden Schutz vor Staunässe. Stellen Sie frisch gepflanzte Helmkräuter zunächst für eine Woche in den Halbschatten, damit sie sich an die volle Sonne gewöhnt und die schönen Blätter keinen Sonnenbrand erleiden.

Im Hochgebirge steht ein blühendes Alpen-Helmkraut weit über der Baumgrenze
Wie alle Alpenkräuter, ist auch das Alpen-Helmkraut sehr pflegeleicht.


Bild „Scutellaria alpina “ von Emanuele Santarelli – CC BY-SA 4.0 

Die richtige Pflege von Alpen-Helmkraut

🚿 Gießen bei Bedarf

Gießen Sie das Alpen-Helmkraut nur bei längerer Trockenheit mit normalem Wasser. In der Regel reicht die natürliche Regenmenge aus, denn die behaarten Blätter reduzieren den Feuchtigkeitsverlust. Auf dem sonnigen Balkon besteht häufiger Gießbedarf, weil die Topferde schneller austrocknet.

🌿 Alpen-Helmkraut sparsam düngen

Eine Gabe reifer Kompost im Frühjahr reicht völlig aus. Zu viel Stickstoff führt zu mastigem Wuchs und weniger Blüten. Auf dem Balkon geben Sie von Juni bis August alle 2 Wochen einen flüssigen Kräuterdünger ins Gießwasser.

✂️ Rückschnitt für eine längere Blütezeit

Schneiden der verwelkten Blütenähren ermuntert das Alpen-Helmkraut zu einer Nachblüte. Wenn Sie die Selbstaussaat verhindern möchten, schneiden Sie die verwelkte Nachblüte im Herbst zurück. 👉 Das Schnittgut eignet sich hervorragend als Mulch für den Gemüsegarten.

❄️ Alpen-Helmkraut überwintern mit Nässeschutz

Dank seiner robusten Winterhärte von bis zu -28 Grad benötigt es keinen Schutz vor Frost. Trotzdem ist eine Abdeckung mit Reisig empfehlenswert, um die flachen Wurzeln vor winterlicher Dauernässe zu schützen. Alpen-Helmkraut im Topf überwintert vor der Hauswand mit einer Ummantelung aus Vlies auf einer Unterlage aus Holz oder Styropor.

🐛Krankheiten und Schädlinge

Gegenüber pathogenen Erregern ist das Alpen-Helmkraut gut gewappnet. Gelegentlich treten Blattläuse auf, die Sie mit einer Kernseifen-Lösung bekämpfen können. Feucht-warmes Wetter ruft Pilzsporen auf den Plan. Ein wirksames Hausmittel gegen Mehltau ist eine Mischung aus Vollmilch und Wasser, die Sie alle paar Tage auf die Blätter sprühen.

Auf einem Küchentisch liegt ein rustikales Holzbrett, auf dem frisch geerntete Blätter des Alpen-Helmkrauts liegen. Daneben steht eine Tasse mit dampfendem Tee.
Aus Alpen-Helmkraut kann man einen wohltuenden, beruhigenden Tee zubereiten.

Was ist bekannt über die Alpen-Helmkraut Heilwirkung?

Das Alpen-Helmkraut Scutellaria alpina ist eine heimische Heilpflanze mit zwei ganz besonderen Wirkungen:

1. Besser schlafen dank Alpen-Helmkraut

Alle Pflanzenteile enthalten Scutellarin. Das ist ein natürliches Glykosid mit beruhigender, krampflösender Wirkung, vergleichbar mit Baldrian. Die höchste Konzentration des Wirkstoffs befindet sich in den Blättern. Angewendet wird Alpen-Helmkraut hauptsächlich als Tee oder Tinktur zur Behandlung folgender Beschwerden:

  • Schlaflosigkeit
  • Nervosität
  • Stressbedingte Unruhe
  • Entzugserscheinungen (Alkohol, Drogen)

2. Gesunde Haut dank Alpen-Helmkraut

Hauptwirkstoff der Alpen-Helmkraut Wurzeln ist Wogonin (siehe auch: Wikipedia.org, Wogonin). Diesem natürlichen Flavonoid werden antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zugesprochen. Der Wirkstoff fängt freie Radikale ab und trägt dazu bei, Entzündungen der Haut zu reduzieren. Angewendet als organischer Pflanzenextrakt wird die überreizte Haut beruhigt und gestärkt mit deutlich weniger Schmerzen und Brennen.

Erhältlich ist das Pflegeprodukt als organisches Bioaktivum, z. B. der Marke ALPAFLOR® SCUTELLARIA CB, in Apotheken und Drogerien.

👉 Bitte beachten:

  • Scutellaria alpina ist eine der wenigen heimischen Arten der Gattung der Helmkräuter mit 460 weltweit vorkommenden Arten.
  • Asiatische Arten, wie das Baikal-Helmkraut (Scutellaria baicalensis) enthalten eine markant höhere Wirkstoff-Konzentration und spielen eine bedeutende Rolle in der traditionellen, chinesischen Heilkunde zur Behandlung von Infektionskrankheiten, Rheuma, Lungenentzündung und Tuberkulose bis hin zu Krebs.
  • Das gilt auch für das Nordamerikanische Helmkraut (Scutellaria lateriflora), das seit Jahrhunderten für seine beruhigende Wirkung geschätzt wird.

➡️ Für das heimische Alpen-Helmkraut im Garten steht darum klar der Zier- und Naturwert im Vordergrund.

In einem Steingarten stehen blühende Alpen-Helmkräuter und Mehlprimeln
Alpen-Helmkraut und Mehlprimeln (Primula farinosa) passen gut zusammen.

Bild von ghislain118 https://:www.fleurs-des-montagnes.net<> – CC BY-SA 3.0

🤝 Die besten Nachbarn für das Alpen-Helmkraut

Das Alpen-Helmkraut ist ein geselliger Teamplayer, solange seine Partner die gleichen „alpinen Spielregeln“ befolgen: viel Sonne, wenig Nährstoffe, keine Staunässe. Da es mit ca. 15 bis 25 cm eher niedrig bleibt, sollte es im Vordergrund oder in Felsspalten platziert werden, damit es nicht von wüchsigen Nachbarn überwuchert wird. Hier sind die besten Pflanzpartner für eine dekorative und ökologisch wertvolle, alpine Gartengestaltung:

1. Die farblichen Kontraste (Gelb & Silber)

Neben den violett-blauen Blüten mit weißer Unterlippe wirken Komplementärfarben besonders edel:

  • Alpen-Hornklee (Lotus alpinus) trägt gelbe Blüten im Sommer und liebt die gleichen trockenen Steinlagen.
  • Silberwurz (Dryas octopetala): Ein flacher Bodendecker mit weißen Schalenblüten und wunderschönem, silbrigem Laub, das die violett-blauen Helmkraut Blüten erstrahlen lässt.

2. Die Textur-Geber (Gräser)

Gräser verleihen dem Steingarten Leichtigkeit und Struktur, besonders im Winter.

  • Blauschwingel (Festuca glauca): Die stahlblauen Halme passen farblich perfekt und betonen den kühlen, alpinen Look.
  • Federgras (Stipa pennata): Die filigranen, wehenden Grannen bilden einen tollen Kontrast zu den aparten Lippenblüten des Helmkrauts.

3. Alpine Klassiker des Steingartens

Diese Pflanzen unterstreichen das Alpenflair haben identischen Ansprüche an den Boden:

  • Hauswurz (Sempervivum): In vielen schönen Sorten. Sie füllen die Lücken in den Steinritzen neben dem Helmkraut aus und ergänzen sich perfekt im Topf und Blumenkasten.
  • Alpen-Gämskresse (Hornungia alpina): Bildet dichte, weiße Teppiche im Sommer und ist mit immergrünen Blättern auch im Winter attraktiv.
  • Echter Alpenenzian (Gentiana clusii): Seine intensiv blauen Glockenblüten kontrastieren wunderbar mit dem weißen Alpen-Helmkraut ‚Alba‘.
  • Edelweiß (Leontopodium alpinum): Der legendäre Alpen-Klassiker mit filzig-weißen Blüten liebt ebenfalls Kalk und Sonne.

Logo Grüner-Daumen.at

Grüner-Daumen-Gestaltungstipp: Achten Sie beim Pflanzen auf eine Höhen-Staffelung. So verleihen Sie dem kleinen Garten eine optische Tiefenwirkung. Setzen Sie das Alpen-Helmkraut in kleine Gruppen (3–5 Stück), um eine stärkere Farbwirkung zu erzielen. Umrahmen Sie diese Gruppen mit flachen Hauswurz-Rosetten und setze einen Blauschwingel als „Ruhepol“ leicht versetzt dahinter.

🌿 Fazit: Alpen-Helmkraut im Garten

Das Alpen-Helmkraut (Scutellaria alpina) ist ein echter Geheimtipp für alle, die ihrem Garten einen natürlichen Alpencharakter verleihen möchten. Mit seinen auffälligen zweifarbigen Blüten, seiner Robustheit und dem geringen Pflegeaufwand ist es ideal für sonnige, trockene Standorte wie Steingärten oder Trockenmauern und den Süd-Balkon.

👉 Wer auf durchlässigen, mageren, kalkhaltigen Boden achtet und Staunässe vermeidet, wird mit einer langlebigen, bienenfreundlichen Staude belohnt, die Jahr für Jahr zuverlässig blüht.

💡 Kurz gesagt:
Wenig Pflege, viel Wirkung – und ein Stück Alpenflair im eigenen Garten.

Quellen: Wikipedia.org, Alpen-Helmkraut und Naturadb.de, Scutellaria alpina und Saatgut-Vielfalt.de, Alpen-Helmkraut und Supernahrung.com, Helmkraut und Galasearch.de, Alpen-Helmkraut und Infoflora.ch, Scutellaria alpina Zeigerwerte und DSM Firmenich.com, Alpaflor-Scutellaria

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