Alpenkräuter

Wegwarte (Cichorium intybus) – Alpenkraut für den Garten

19.02.2026
Am richtigen Standort blüht die Wegwarte üppig mit himmelblauen Sternenblüten.
Am richtigen Standort blüht die Wegwarte üppig mit himmelblauen Sternenblüten.

Wer im Sommer in den Alpen oder im Tal wandert, kennt sie: Die strahlend blauen Blüten der Wegwarte (Cichorium intybus), die uns am staubigen Wegrand und aus Wiesen entgegenblicken. Im Garten ist die Gemeine Wegwarte ein dekoratives Highlight, eine Bienenweide, traditionelle Heilpflanze und schmackhaftes Wildgemüse. Sogar als Kaffee-Ersatz hat sich das Wildkraut vom Flachland bis in alpine Höhen einen Namen gemacht. Sie ist pflegeleicht, wunderschön und eine Bereicherung für jeden Naturgarten. Alles Wissenswerte über die Aussaat, Pflanzung, Pflege und Verwendung erfahren Sie hier.

Das Beitragsbild ist von Muséum de ToulouseCC BY-NC-ND 2.0

Das Wichtigste über die Wegwarte

Die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine robuste, mehrjährige Wildstaude mit himmelblauen Blüten von Juni bis Oktober. Jede Einzelblüte hält nur für einen Tag. Sie liebt sonnige, trockene und kalkhaltige Standorte, ist eine wertvolle Insektenpflanze und essbares Wildgemüse. Die Heilpflanze enthält Bitterstoffe, die Verdauung und Leberfunktion unterstützen.


  • Heilwirkung: adstringierend, anregend, blutreinigend, entzündungshemmend.
    Besonderheit: Ursprungsform von Chicorée, Radicchio, Zuckerhut.
    Samen: Normalkeimer, Lichtkeimer.
    Standort: Sonne, toleriert Halbschatten.
    Boden: trocken bis frisch, lehmig-sandig, mäßig nährstoffreich, neutral bis kalkhaltig.
    Eigenschaften: winterhart, bienenfreundlich, ungiftig, essbar.
  • Alpen-Faktor: Perfekt für sonnige, trockene Standorte im naturnahen Alpengarten.
    Verwendung: Alpinum, Bauerngarten, essbares Wildgemüse, Heilpflanze, Bienenweide.

📸 Gemeine Wegwarte Bilder

Gemeine Wegwarte Steckbrief

Historische botanische Illustration der Gemeinen Wegwarte mit allen Pflanzenteilen

Historische Illustration der Gemeinen Wegwarte mit allen Pflanzenteilen – gemeinfrei via wikimedia

🔹Name: Gemeine Wegwarte
🔹Synonyme: Gewöhnliche Wegwarte, Zichorie, Wegwarte
🔹Wissenschaftlicher Name: Cichorium intybus
🔹Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae)
🔹Herkunft: heimisch in Europa
🔹Vorkommen: Sonnige, trockene, kalkhaltige Böden vom Tal bis in alpine Höhen von 1.780 m üNN
🔹Wuchsart: aufrechte, krautige, ausdauernde Rosettenpflanze
🔹Wurzel: Tiefwurzler
🔹Blütezeit: Juni bis Oktober
🔹Blüte: strahlenförmig mit himmelblauen Zungenblüten, bis 5 cm im Durchmesser
🔹Besonderheit: jede Einzelblüte hält nur einen Tag für 4 bis 7,5 Stunden
🔹Blätter: fiederschnittig, grob gesägt, 8-25 cm lang, 1-7 cm breit (Löwenzahn-ähnlich)
🔹Wuchshöhe: 30-140 cm, selten bis 200 cm
🔹Standort: sonnig bis licht halbschattig
🔹Boden: trocken bis frisch, mager bis mäßig nährstoffreich, vorzugsweise kalkhaltig
🔹Winterhärte: winterhart bis -40 Grad Celsius (Z3)
🔹Ökologischer Wert: bienenfreundlich, Raupenfutter, Nektar- und Pollenwert 4/4
🔹Giftigkeit: nicht giftig, essbar, heilkräftig
🔹Verwendung: Alpinum, Bauerngarten, Kräuterbeet, Bienenweide, Wildgemüse, Heilpflanze

An einem Weg auf einer Ruderalfläche stehen zahlreiche, himmelblau blühende Wegwarten
Wenn an einem kargen Standort nichts wachsen will, stellt die Wegwarte ihre Qualität als Pionierpflanze unter Beweis.

Bild von AssianirCC BY-SA 3.0

Vektor für sonnig

Wegwarte Standort & Boden

Die Gemeine Wegwarte ist eine Sonnenanbeterin und Pionierpflanze, die in der Natur karge Flächen und trockene Magerwiesen besiedelt. Allerdings pocht sie nicht rigoros auf diese Rahmenbedingungen, sondern gibt sich im Garten durchaus kompromissbereit.

Licht: Volle Sonne bis lichter Halbschatten mit mindestens 6 Sonnenstunden während der Blütezeit.

Boden: Idealerweise trocken, mager und kalkhaltig, toleriert frische, mäßig nährstoffreiche und neutrale Erde.

Platzbedarf: Weil Wegwarten im Garten bis 140 cm groß und im oberen Bereich sparrig werden, beanspruchen sie mindestens 55 cm Freiraum auf jeder Seite.

👉 Weil die Gemeine Wegwarte eine tiefe Pfahlwurzel bildet, eignet sie sich in der alpinen Gartengestaltung hervorragend für die natürliche Befestigung sonniger Böschungen und Hangbeete.

Nahaufname eines Sämlings der Gemeinen Wegwarte mit langer Wurzel
Schon im zarten Sämlings-Stadium bildet die Wegwarte eine Pfahlwurzel

Bild von Ayotte, Gilles, 1948 – Bibliothek der Université LavalCC BY-SA 4.0

Hände halten Samen und lassen sie langsam herunterfallen als Symbol für Aussaat

Gemeine Wegwarte Aussaat

Die Wegwarte lässt sich sehr einfach aus Samen ziehen, denn sie gehört zu den Normalkeimern. Beste Zeit für die Direktsaat ist von April bis Juni. Je nach Bedarf können Sie die Wegwarte flächendeckend, in Reihen oder Gruppen säen. So gehen Sie dabei vor:

  • Reihensaat: Mit einem Pflanzstock im Reihenabstand von 30-40 cm flache Saatrillen im Boden ziehen, die Samen einstreuen.
  • Wurfsaat: Wegwarten Samen breitwürfig von Hand oder mit einem Handstreuer ausbringen.
  • Gruppensaat: Flache Saatgruben anlegen im Abstand von 30-40 cm für jeweils 2-3 Samen.
  • Andrücken: Die Lichtkeimer samendick übersieben und andrücken oder walzen mit der leichtgängigen Juskys Rasenwalze von Amazon.
  • Anfeuchten: Das Saatbeet wässern mit feiner Brause aus einem Sprühgießer.

Nach dem Angießen befestigen Sie über dem Beet ein Schutznetz. Bei Temperaturen um +20 Grad beträgt die Keimzeit 14-21 Tage. Halten Sie das Saatbeet leicht feucht und jäten regelmäßig das Unkraut.

💡Wegwarte vorziehen – Tipps

Ab Ende Februar können Sie die Gemeine Wegwarte auf der hellen, warmen Fensterbank vorziehen und als kräftige Jungpflanze im Frühling auspflanzen. Schonend für die Pfahlwurzel sind biologisch abbaubare Anzuchttöpfe aus Kokosfasern oder Zellulose. Als Anzuchtsubstrat eignet sich ungedüngte Kokosfasererde.

Eine Abdeckung aus Kunststoff oder Glas erzeugt ein feucht-warmes Mikroklima, das sich günstig auf Keimfreudigkeit auswirkt. Halten Sie die Erde leicht feucht. Alle 2 Tage lüften Sie das Anzuchtgefäß für 2 Stunden, damit sich kein Schimmel bildet. Sobald die Keimung einsetzt, hat die Abdeckung ihre Aufgabe erfüllt und wird entfernt.

Auf der blauen Blüte einer Gemeinen Wegwarte sitzt eine Wildbiene
Mit der Pflanzung von Wegwarten wird der Garten um eine Bienenweide reicher mit dem höchst möglichen Nektar- und Pollenwert 4/4.

Bild von Thomas auf Pixabay

🌱 Wegwarte im Garten pflanzen – Anleitung

Vorgezogene und pflanzfertig gekaufte Wegwarte Jungpflanzen können Sie ab Mai einpflanzen. Graben Sie den Boden spatentief um, entfernen das Unkraut und harken die Erde mehrmals durch. Bei Bedarf verbessern Sie die Durchlässigkeit mit grobem Sand oder Kalksplitt. So gehen Sie weiter vor:

1. Wurzelballen wässern (mindestens 10 Minuten bis zu den Grundblättern in Wasser stellen).

2. Im Abstand von 30-40 cm Pflanzlöcher ausheben mit dem doppelten Volumen des Topfballens.

3. Als Startdüngung den Aushub vermischen mit Kompost, Hornspänen oder einem Bio-Langzeitdünger.

4. Eine Gemeine Wegwarte – nunmehr ohne Topf – nur so tief ins Pflanzloch setzen, dass sich die Oberkante des Ballens knapp unter dem Bodenniveau befindet und die Blätter über der Erde stehen.

5. Das Pflanzloch mit dem gedüngten Aushub auffüllen, die Erde andrücken und durchdringend gießen.

An einem halbschattigen Waldweg steht eine prächtig blühende Wegwarte mit sattblauen Blüten
Die Wegwarte ist nicht nur sehr pflegeleicht, sondern toleriert auch einen Platz im Halbschatten.

Bild von Andreas auf Pixabay

Gemeine Wegwarte Pflege

💧 Wegwarte sparsam gießen

Nur bei extremer Trockenheit besteht Gießbedarf. Ihre Wurzeln reichen so tief, dass sie sich meist selbst versorgt.

🍽️ Wegwarte nicht düngen

Eine zusätzliche Nährstoffversorgung ist nicht nötig! Zu viel Dünger führt eher dazu, dass die Wildstaude ihre Stabilität einbüßt, „mastig“ wird und umkippt.

✂️ Rückschnitt nur bei Bedarf

Um die Selbstaussaat zu verhindern, können Sie nach der Blütezeit die verwelkten Stängel bis zur grundständigen Blattrosette zurückschneiden. Obwohl sie im Herbst einziehen, dienen die großen, recht stabilen Wegwarten Blätter dennoch Insekten und Kleinsäugern im Winter als Rückzugsort und schützen das Wurzelsystem vor Nässe und Frost.

❄️ Gemeine Wegwarte überwintern

Ein Winterschutz ist nicht nötig. Die Wegwarte ist vollkommen winterhart bis -40 Grad Celsius.

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Grüner-Daumen-Tipp: An windigen Standorten kann es passieren, dass die bis zu 2 m hohen Blütenstängel umknicken. Ein Stützstab oder Staudenhalter schützt die Wegwarte vor Windwurf.

Auf einem Tisch steht eine Tasse mit dem Kaffee-Ersatz aus Wegwarte. Daneben lieben einige der himmelblauen Wegwarten-Blüten
Aus Zichorienwurzeln kann man einen gesunden, koffeinfreien Kaffee-Ersatz zubereiten.

Bild von _Artoxana auf Pixabay

Wie kann man die Wegwarte verwenden?

Die Wegwarte war in 2005 Gemüse des Jahres, in 2009 Blume des Jahres und in 2020 Heilpflanze des Jahres. In der Tat ist die Wildstaude ein echtes Allround-Talent mit diesen Verwendungsmöglichkeiten:

🍃 Verwendung als Heilpflanze

Seit dem Mittelalter wird die Wegwarte als Heilpflanze geschätzt. Die Blüten, Blätter und Wurzeln enthalten eine hohe Konzentration an Bitterstoffen, Inulin, ätherischen Ölen und Gerbstoffen.

🌿Wegwarte Heilwirkung

  • verdauungsfördernd
  • appetitanregend
  • leber- und gallenanregend
  • entzündungshemmend
  • harntreibend

🧉Anwendungsbereiche von Wegwarte als Heilpflanze

Verdauungshilfe: Die enthaltenen Bitterstoffe regen Galle, Milz und Leber an. Ein Tee aus der Wurzel oder den Blättern hilft wunderbar bei Völlegefühl und Durchfall. Ein Tee aus den Blüten hilft bei Verstopfung.

Inulin-Quelle: Die Wegwarten-Wurzel ist reich an Inulin, einem präbiotischen Ballaststoff, der gut für die Darmflora ist.

Wundheilung: Waschungen mit Wegwarten-Tee und Frischblatt-Umschläge helfen bei schlecht heilenden Wunden, Entzündungen und Hautausschlag

Kaffee-Ersatz: Bekannt wurde sie als „Muckefuck“. Die geröstete Wurzel dient seit Jahrhunderten als koffeinfreier Kaffee-Ersatz (Zichorienkaffee) mit einer verdauungsfördernden Wirkung.

⚠️ Bitte beachten: Die genannten Anwendungen von Wegwarte als Heilpflanze beruhen auf überlieferten Erfahrungsberichten. Wissenschaftlich fundierte Forschungsergebnisse über die medizinische Wirkung gibt es bislang nicht. Vor der Behandlung von Leberschwäche und anderen Verdauungsproblemen mit Wegwarte sollte man unbedingt ärztlichen Rat einholen.

Koch im weißen Outfit gibt mit seiner Hand das Zeichen für köstlich, lecker, kulinarisch

Verwendung von Wegwarte in der naturnahen Küche

Alle Pflanzenteile der Gemeinen Wegwarte sind essbar. Bei der Verwendung der Blätter ist zu beachten, dass sie bis zum Beginn der Blütezeit zart und aromatisch schmecken, während der Blütezeit jedoch einen herb-bitteren Geschmack annehmen.

Junge, zarte Blätter bis zum Beginn der BlütezeitZutat für Salat, Spinat, Gemüsegerichte, Suppen und Saucen
Getrocknete Blätter nach Beginn der BlütezeitZutat für Kräutersalz, Kräuterquark, Gewürz für Fleischgerichte
BlütenZutat für Salat, essbare Dekoration für kalte und warme Speisen
Wurzel, getrocknet, geröstet, gemahlenZichorienkaffee, Gewürz für Koch-, Back- u. Pfannengerichte

Auf einem Teller liegt ein angerichteter Salat aus zarten Wegwartenblättern
Aus den zarten, jungen Wegwarte Blättern kann man einen aromatischen Salat zubereiten.

Bild von TamorlanCC BY-SA 3.0

Erntezeiten für die Gemeine Wegwarte

Die Wegwarte entfaltet ihr volles Potenzial, wenn Sie die Blätter, Blüten und Wurzeln zur richtigen Zeit ernten:

  • Blätter: im Frühling bis zum Beginn der Blütezeit, denn ab Juli wird das Laub ziemlich bitter.
  • Blüten: am Vormittag, wenn der Tau getrocknet ist, denn sie welken innerhalb weniger Stunden.
  • Wurzeln: von September bis November
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Grüner-Daumen-Tipp: Wenn Sie die Triebe in halber Höhe ernten, kann sich die Wegwarte schnell regenerieren. Für eine lange Haltbarkeit empfiehlt sich, die Triebe zu einem lockeren Strauß zu bündeln und kopfüber am dunklen Ort zu trocknen.

In einer Wildblumenwiese gedeihen Wegwarte, Rainfarn, Nachtkerze, Rote Lichtnelke, Wilde Möhre, Steinklee, Echtes Johanniskraut
Diese charakteristische Pflanzengemeinschaft einer Wildblumenwiese mit Wegwarten kann man im Garten nachpflanzen.

Bild von DiAurasCC BY-SA 4.0

Pflanz-Idee mit Wegwarte in einer Wildblumenwiese

Die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) ist sehr gesellig und wirkt als Solitär mitunter ein wenig verloren. In ihren alpinen Habitaten bildet sie mit anderen Wildstauden gerne eine lebendige Gemeinschaft, die sich wunderbar ergänzt und scharenweise Bienen anzieht. Ein Paradebeispiel hat der Fotograf im obigen Bild eingefangen als Vorlage für Ihren Naturgarten. Pflanzpartner der Wegwarte auf dem obigen Bild sind:

  • Gelber Steinklee (Melilotus officinalis), ein Heilkraut gegen müde Beine mit gelben Blüten von Juni bis Oktober
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare), eine Bienenweide, traditionelle Heilpflanze und herrliche Duftpflanze mit gelben Blüten von Juni bis Oktober.
  • Alpen-Lichtnelke (Lychnis alpina), ein wintergrüner Bodendecker mit einem rosaroten Blütenteppich vom Frühling bis zum Sommer.
  • Wilde Möhre (Daucus carota), eine alpine Heil- und Gemüsepflanze, Bienenweide und Schmetterlingsmagnet mit weißen Doldenblüten.

Weitere Pflanzpartner für Wegwarten im Garten

Da die Wegwarte in Gartenkultur mit bis zu 1,50 Metern recht hoch und eher luftig wächst, braucht sie Nachbarn, die ihre Basis füllen oder einen schönen farblichen Kontrast zum Himmelblau bilden.

Hier ist das perfekte Alpen-Ensemble für ein naturnahes Beet:

  • Alpenmohn (Papaver alpinum), der ideale Bodendecker, dessen gelbe Schalenblüten mit den himmelblauen Wegwarte Blüten dekorativ kontrastieren.
  • Alpen-Edelweiß (Leontopodium alpinum) mit weiß-filzigen Blüten im Sommer für ein weiß-blaues Gartenbild mit Wegwarten.
  • Lavendel (Lavandula) erzeugt mit violett-blauen Blütenrispen einen stilvollen, strukturellen Kontrast zu den himmelblauen Strahlenblüte.
  • Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) rundet das Erscheinungsbild dekorativ ab mit rosa Blüten von Juni bis September und lindert als Heilkraut-Tee Magenschmerzen und Verdauungsprobleme.

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Grüner-Daumen-Gestaltungstipp: Achten Sie darauf, dass die Wegwarte im Hintergrund oder im Zentrum steht. Da sich ihre Blüten meist nur bis zum Mittag öffnet, sorgen die Partnerpflanzen dafür, dass das Beet auch am Nachmittag noch farbenfroh aussieht.

Fazit

Die Gemeine Wegwarte ist eine heimische, pflegeleichte und ökologisch wertvolle Wildstaude, die in den Alpen bis zur Baumgrenze hinauf vorkommt. Mit ihren leuchtend blauen Blüten bringt sie alpinen Charme in sonnige Gartenbereiche, macht Bienen glücklich, lindert als traditionelle Heilpflanze Verdauungsbeschwerden und bereichert die Küche mit essbaren Blüten, Blättern und Wurzeln. Für naturnahe Gärten im Alpenraum ist sie eine ideale, nahezu anspruchslose Begleiterin.

Quellen: Wikipedia.org, Gemeine Wegwarte und Naturadb.de, Cichorium intybus und Oekologie-Seite.de, Cichorium intybus und Baumschule-Horstmann.de, Wegwarte und Heilkraeuter.de, Wegwarte und Rote-Liste-Zentrum.de, Gemeine Wegwarte

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