Alpenkräuter

Orangerotes Habichtskraut Pflege – Alpenkräuter im Garten

21.01.2026
Das Orangerote Habichtskraut ist auf den Bergwiesen der Alpen zu Hause.
Das Orangerote Habichtskraut ist auf den Bergwiesen der Alpen zu Hause.

Das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) ist ein Juwel der Alpenkräuter mit leuchtenden Blüten, das sich auch im Garten pudelwohl fühlt. Mit anspruchsloser Genügsamkeit macht sich der alpine Korbblütler nützlich als Bodendecker, Bienenweide und Schmetterlingsmagnet auf kargen Böden, an denen andere Stauden sich nicht blicken lassen. In diesem Ratgeber erfahren Sie ganz konkret, wie Sie das Orangerote Habichtskraut richtig pflegen, seinen überschwänglichen Ausbreitungsdrang im Zaum halten und ihm die perfekten Pflanzpartner zur Seite stellen.

Das Beitragsbild ist von Jimmy EmersonCC BY-NC-ND 2.0

⚡️Das Wichtigste in Kurzfassung

Das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiacum) ist eine ausdauernde, krautige Alpenpflanze, die in Gartenkultur etwa 10 bis 30 cm hoch und ebenso breit wird. Markante Merkmale sind die behaarten Blätter, die als Rosetten den Boden bedecken, und leuchtende, dichte Blütenköpfe von Juni bis August. Gärtnerisch interessante Fakten sind:

Standort: Sonnig, verträgt Sommerhitze.
Boden: Trocken, nährstoffarm, steinig, vorzugsweise schwach sauer bis neutral.
Eigenschaften: Winterhart, mehrjährig, insektenfreundlich, ungiftig und essbar.
Besonderheiten: Breitet sich durch Ausläufer und Flugsamen eifrig aus → super Bodendecker.
Alpen-Faktor: Orangerotes Habichtskraut bereichert den Garten mit dem Flair einer leuchtenden Bergsommer-Wiese.

Orangerotes Habichtskraut Steckbrief

Botanische Illustration des Orangeroten Habichtskrauts mit leuchtenden Blüten und schmalen Blättern

Historische Illustration von Jacob Sturm – Gemeinfrei via wikimedia

Orangerotes Habichtskraut botanischer NameHieracium aurantiacum
SynonymPilosella aurantiaca
PflanzenfamilieKorbblütler (Asteraceae)
HerkunftHeimisch in europäischen Gebirgen auf Bergwiesen, in Zwergstrauchheiden.
VorkommenSaure Magerwiesen, nährstoffarme Zwergstrauchheiden
Wuchshöhe15-60 cm, in Gartenkultur 10-30 cm
WuchsformAufrechte, behaarte, teppichbildende Rosettenstaude, ausläuferbildend.
BlütezeitMai bis September
BlüteDolde mit 2-7 orangeroten, duftenden Körbchenblüten
FrüchteSamen mit Pappus (Pusteblume)
BlätterGrundständige Rosette aus lanzettlichen, behaarten Blättern.
StandortSonnig, hitzeverträglich
BodenMäßig trocken, durchlässig, nährstoffarm, kalkarm, schwach sauer
WinterhärteWinterhart bis -28 Grad (Winterhärtezone Z5)
ÖkologieBienenfreundlich, Raupenfutterpflanze
GiftigkeitUngiftig, essbar, heilkräftig
Status NaturschutzHäufig, ungefährdet, nicht besonders geschützt
VerwendungAlpinum, Steingarten, Bauerngarten, Wildblumenwiese, Kräuterbeet, Bienenweide, Dachbegrünung, Kübel

Bilder v.l.n.r. von Enrico BlasuttoCC BY-SA 3.0 und von Tom auf Pixabay

Gut zu wissen: Orangerotes Habichtskraut und Gold-Pippau (Crepis aurea) sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Das zuverlässigste Unterscheidungsmerkmal sind die Blüten: Gold-Pippau trägt endständige Einzelblüten. Orangerotes Habichtskraut bildet auf jedem Stängel einen doldenförmigen Blütenstand mit 2 bis 14 Einzelblüten, gelegentlich auch mehr.

📸 Orangerotes Habichtskraut Bilder

Bilder v.o.n.u. von Ralph auf Pixabay und Katrin Schneider, korina.infoCC BY-SA 4.0 und OrchiCC BY-SA 3.0 und OrchiCC BY-SA 3.0

Vektorillustration verschiedener Heilkräuter mit Blättern und Blüten, übersichtlich und naturgetreu dargestellt

Orangerotes Habichtskraut ist eine historische Heilpflanze

Schon im Mittelalter war das Orangerote Habichtskraut als Heilpflanze bekannt. Heilkräftig wirksame Inhaltsstoffe sind in erster Linie Flavonoide, Gerbstoffe, Curamine und Schleimstoffe.

☘️ Historisch überlieferte Habichtskraut Heilwirkungen

  • ▪️entzündungshemmend
  • ▪️krampflösend
  • ▪️antibiotisch
  • ▪️adstringierend
  • ▪️beruhigend

💡 Gut zu wissen: In früheren Zeiten wurde das Habichtskraut vor allem als Heilpflanze mit sehkraftstärkender Wirkung geschätzt. Es hieß, nach regelmäßigen Augenspülungen könnte man so scharf sehen, wie ein Habicht. Inzwischen hat sich diese Heilwirkung als Irrtum herausgestellt.

☘️Anwendungen von Orangerotem Habichtskraut als Heilpflanze

  • ▪️Magen-Darm-Beschwerden
  • ▪️Husten, Schnupfen, Grippe
  • ▪️Blasenentzündung
  • ▪️Mundschleimhautentzündung
  • ▪️Wundheilung

Als Heilpflanze wird Orangerotes Habichtskraut zumeist als Tee angewendet. Für die Zubereitung werden die Blüten und Blätter frisch oder getrocknet mit sprudelnd kochendem Wasser übergossen. 10 Minuten ziehen lassen und in kleinen Schlucken genießen. Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt zwei Tassen Tee. Doch Vorsicht! Lesen Sie die folgenden Hinweise:

💡 Nebenwirkungen: Orangerotes Habichtskraut wird nur noch sehr selten heilkundlich genutzt. Die schwankende Konzentration der Inhaltsstoffe macht die richtige Dosierung sehr schwierig. Insbesondere die Aufnahme hoher Gerbstoffmengen kann schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, wie Übelkeit, Verstopfung, Austrocknung der Schleimhäute und schlimmstenfalls eine Leberschädigung.

🚫 Schwangere und Stillende: Sollten auf die Anwendung des Orangeroten Habichtskrauts als Heilpflanze verzichten oder nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker anwenden.

Orangerotes Habichtskraut mit leuchtenden Blüten in einem sonnigen Steingarten
Das Orangerote Habichtskraut liebt trockene, steinig-kiesige Böden.

Bild von KENPEICC BY 3.0

☀️ Orangerotes Habichtskraut Standort & Boden

In den Alpen besiedelt das Orangerote Habichtskraut sonnige, magere Bergwiesen, gerne auch Zwergstrauchheiden und Felsgeröll bis auf 3.000 m Höhe. Je besser der Standort im Garten die natürlichen Rahmenbedingungen nachahmt, desto prächtiger die Blütefarbe:

Ideale Lichtverhältnisse

  • Volle Sonne sorgt für leuchtende Blütenpracht mit furioser Fernwirkung.
  • Halbschatten wird toleriert, allerdings mit etwas gedrosselter Blühfreudigkeit.
  • Perfekte Standorte: Alpinum, Steingarten, Trockenmauer, Magerwiese, Süd-Balkon.

Optimaler Gartenboden für Orangerotes Habichtskraut

  • Vor allem trocken bis frisch und gut durchlässig.
  • Locker, humos und mager.
  • Vorzugsweise schwach sauer bis neutral mit einem pH-Wert von 6,0 bis 7,5.

Nicht als Standort geeignet sind schattige Plätze mit verdichteter, nasser, nährstoffreicher und kalkreicher Erde. Für diese problematischen Bedingungen zeigen andere Alpenkräuter auf, wie die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) und die Goldnessel (Lamiastrum galeobdolon).

Orangerotes Habichtskraut mit Vergissmeinnicht und Frauenmantel in naturnaher Gartenpflanzung
Im alpinen Steingarten kann man Orangerotes Habichtskraut, Alpen-Vergissmeinnicht und Alpen-Frauenmantel zusammen pflanzen.

Bild von David Short from Windsor, UKCC BY 2.0

Orangerotes Habichtskraut pflanzen – Anleitung

Die beste Pflanzzeit ist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis Oktober. So pflanzen Sie das Orangerote Habichtskraut in 5 Schritten richtig:

1. Wurzeln tränken: Stellen Sie den Wurzelballen mit Topf für einige Minuten in kalkarmes Wasser.

2. Bodenvorbereitung: Graben Sie den Boden um, entfernen das Unkraut und lockern die Erde. Als Drainage mischen Sie Sand, Splitt oder feinen Kies unter, denn Staunässe ist der größte Feind.

3. Pflanzung: Heben Sie für jede Habichtskraut Jungpflanze ein Loch aus, das etwa doppelt so groß, wie der Wurzelballen ist. Setzen Sie die Pflanze bis zur Blattrosette in die Erde und gießen durchdringend an mit kalkarmem Wasser.

4. Pflanzabstand: Der richtige Pflanzabstand beträgt 20-30 cm. Für ein flächendeckendes Wachstum als Bodendecker setzen Sie 8-10 Pflanzen je qm.

5. Mulchen: Wenn Sie die Wurzelscheibe mit einer dünnen Sandschicht mulchen, wird Unkraut unterdrückt und die Erde bleibt länger feucht. Konkurrenzdruck durch Unkraut und Trockenstress sind die häufigsten Ursachen, wenn das Orangerote Habichtskraut nicht anwächst.

Flächendeckendes, invasives Wachstum des Orangeroten Habichtskrauts im kleinen Garten
Im kleinen Garten macht sich das Orangerote Habichtskraut mit seiner invasiven Ausbreitung unbeliebt.

Bild von Anneli SaloCC BY-SA 3.0

Logo Grüner-Daumen.at

Grüner-Daumen-Zwischenfrage: Wie kann man Orangerotes Habichtskraut am Wuchern hindern?

Sein überschwänglicher Ausbreitungsdrang macht das Orangerote Habichtskraut zu einem der schönsten Bodendecker in der alpinen Gartengestaltung – und genau diese Eigenschaft kann im kleinen Garten zu einem invasiven Problem werden. Mit den folgenden, einfachen Strategien halten Sie das Wachstum erfolgreich im Zaum:

1. Die Schere ist das beste Werkzeug für die Samenkontrolle

Die wichtigste Maßnahme gegen eine unkontrollierte Selbstaussaat im Garten (und beim Nachbarn!) ist der rechtzeitige Rückschnitt:

  • ▪️Wann schneiden? Sobald die Blüten verwelkt sind und bevor sie sich die flauschigen Samenstände verwandeln.
  • ▪️Wie schneiden? Setzen Sie die Schere kurz über der Blattrosette an. Das verhindert nicht nur die Selbstaussaat, sondern ermuntert das Orangerote Habichtskraut oftmals zu einer hübschen Nachblüte, die dann ebenfalls rechtzeitig entfernt werden sollte.

2. Wurzelsperren nutzen für die Ausläuferkontrolle

Mit seinen Ausläufern trachtet das Orangerote Habichtskraut danach, sich den Garten untertan zu machen. Mit folgenden Maßnahmen zeigen Sie ihm seine Grenzen auf: In einem kleinen Beet kannst du dies begrenzen:

  • ▪️Die Topf-Methode: Pflanzen Sie das Habichtskraut in einem großen Tontopf oder Kunststoffkübel ohne Boden direkt in die Gartenerde. Der Rand sollte 2–3 cm aus der Erde ragen. Das stoppt die oberflächlichen Ausläufer.
  • ▪️Abstechen: Mit einem scharfen Spaten stechen Sie im Frühjahr alle Ausläufer ab, die aus der genehmigten Ausbreitungsfläche herauswachsen.

3. Der „Hungerkünstler“-Trick

Je nährstoffreicher und feuchter der Boden ist, desto aggressiver wächst das Orangerote Habichtskraut.

  • ▪️Halten Sie den Boden bewusst mager, indem Sie mindestens ein Mal im Jahr Sand einarbeiten.
  • ▪️Verzichten Sie auf die Gabe von Dünger. Im kargen Boden wächst das Orangerote Habichtskraut zwar langsamer, bleibt aber kompakt und blühfreudig.

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Grüner-Daumen-Tipp für kleine Flächen: Wenn Ihnen das Risiko einer Invasion im Beet zu groß ist, entfaltet das Orangerote Habichtskraut sein Blütenfestival als Kübelpflanze. In einer rustikalen Zinkwanne (mit Bodenlöchern) auf der Terrasse oder einem Terrakottatopf auf dem Balkon sieht das Alpenkraut fantastisch aus und kann garantiert nicht „ausbüxen“.

Orangerotes Habichtskraut Pflege

Bis ein Orangerotes Habichtskraut angewachsen ist, halten Sie den Boden leicht feucht und zupfen regelmäßig das Unkraut aus. Eine etablierte Pflanze unterdrückt das Unkraut aus eigener Kraft und deckt den Wasserbedarf über die langen Ausläufer.

💧 Orangerotes Habichtskraut sparsam gießen

  • ▪️Nur bei längerer Trockenheit gießen, stets nach einer Daumenprobe.
  • ▪️Als Gießwasser überwiegend abgestandenes Leitungswasser oder Regenwasser verwenden.
  • ▪️Faustregel: Lieber ein- bis zweimal pro Woche gründlich gießen, als täglich ein Schlückchen.

🚫 Orangerotes Habichtskraut nicht düngen

  • ▪️Im Freiland benötigt das Alpenkraut zumeist keinen Dünger.
  • ▪️Nährstoffüberschuss verursacht mastiges Wachstum mit vielen Blättern und wenigen Blüten.
  • ▪️Nur bei Mangelerscheinungen (blasse Farben, kaum Blüten) im Frühjahr mit Kompost düngen.

✂️ Rückschnitt nur bei Bedarf

  • ▪️Orangerotes Habichtskraut muss man nicht unbedingt schneiden.
  • ▪️Verblühtes abschneiden bis zur Blattrosette, um die Selbstaussaat zu verhindern.
  • ▪️Die wintergrünen Blattrosetten im Frühjahr bodeneben abschneiden für ein gepflegtes Erscheinungsbild.

❄️ Orangerotes Habichtskraut überwintern

  • ▪️Vollkommen winterhartes Orangerotes Habichtskraut benötigt keinen Winterschutz.
Blick in eine Wildblumenwiese mit zahlreichen Orangeroten Habichtskräutern
Das Orangerote Habichtskraut vermehrt sich eifrig durch Selbstaussaat und Ausläufer.

Bild von Udo SchmidtCC BY-SA 2.0

Orangerotes Habichtskraut vermehren

Die Teilung des Wurzelballens ist eine einfache Methode für die vegetative Vermehrung (Eigenschaften der Mutterpflanze bleiben erhalten). Hierzu müssen Sie nicht die komplette Pflanze ausgraben. Stechen Sie einfach von einem kräftigen Ausläufer ein Stück ab und heben es mitsamt der Feinwurzeln aus der Erde. Am neuen Standort pflanzen Sie den Ableger wieder ein. Bester Zeitpunkt ist im Frühjahr, sobald der Boden nicht mehr gefroren ist.

Die generative Vermehrung gelingt mühelos, indem Sie verwelkte Blütenstände nicht abschneiden und auf diese Weise die Selbstaussaat zulassen. Habichtskraut Samen sind Normalkeimer und Lichtkeimer. Für eine kontrollierte Aussaat drücken Sie die behaarten Samen nur an und halten das Saatbeet leicht feucht. Beste Zeit ist von März bis Juni.

Orangerotes Habichtskraut im Steingarten mit den Pflanzpartnern
Diese alpine Kombination besteht aus Orangerotem Habichtskraut, Himmelsherold, Heilziest und Moos-Steinbrech.

Die besten Pflanzpartner für das Orangerote Habichtskraut

Das Orangerote Habichtskraut ist ein alpiner „Wildfang“, der aus seinem Streben nach absoluter Dominanz im Garten keinen Hehl macht. Darum braucht er Nachbarn, die seinem Konkurrenzdruck standhalten und ähnliche Licht- und Bodenverhältnisse bevorzugen. Lassen Sie sich von den folgenden Gestaltungstipps inspirieren:

Der Kontrast-Look: Kombinieren Sie das Habichtskraut mit Berg-Flockenblumen (Centaurea montana) und Alpen Enzian (Gentiana acaulis), deren blaue Blüten eine prächtige Bühne bilden für das leuchtende Orangerot.

Der Alpin-Look: Mit dem cremeweiß blühenden Moos-Steinbrech (Saxifraga bryoides) und dem himmelblauen Himmelsherold (Eritrichium nanum), stellen Sie Habichtskraut robuste Pflanzpartner zur Seite, die sich nicht unterkriegen lassen. Mit dem purpurrosa blühenden, bis 120 cm hohen Heilziest (Betonica officinalis) und dem bis 150 cm hohen Blauen Eisenhut (Aconitum napellus) als Leitstauden, gestalten Sie ein Erscheinungsbild, das an farbenprächtige Bergwiesen erinnert.

Die alpine Trockenmauer Optik: Wenn sich in Ihrem Garten eine Trockenmauer befindet, setzen Sie das Orangerote Habichtskraut gemeinsam mit dem hellblauen Enzian-Ehrenpreis (Veronica gentianoides), zart rosa blühender, Großer Sterndolde (Astrantia major) und weißer Alpen-Prachtnelke (Dianthus superbus subsp. alpestris) als Saumbepflanzung davor. Auf die Mauerkrone und in den Fugen pflanzen Sie Blaukissen (Aubrieta) und die zierliche Alpen-Grasnelke (Armeria alpina).

Vektor für Fazit

Fazit – Orangerotes Habichtskraut entfacht Alpenglühen im Garten

Das orangerote Habichtskraut ist eine ideale Pflanze für alle Hobbygärtner, die pflegeleichte, bienenfreundliche Alpenblumen lieben und ihrem Garten einen naturnahen, wilden Charakter verleihen möchten. Seine intensiv orangefarbenen Blüten setzen lebendige Farbakzente in Steingärten, Magerwiesen und Alpinarien. Doch Vorsicht: Seine energische Ausbereitungsfreude sollte man nicht unterschätzen. Ein rechtzeitiger Rückschnitt und Wurzelsperren zeigen dem Alpenkraut seine Grenzen auf. Damit wird das Orangerote Habichtskraut für kleine und große Naturgärten nicht nur eine ökologische Bereicherung, sondern auch ein dekorativer Botschafter der Alpenflora.

Quellen: Wikipedia.org, Orangerotes Habichtskraut und Naturadb.de, Hieracium aurantiacum und Oekologie-Seite.de, Hieracium aurantiacum und Baumschule-Horstmann.de, Orangerotes Habichtskraut und Saatgut-Vielfalt.de, Orangerotes Habichtskraut und Bitterkraft.at, Habichtskraut und Rote-Liste-Zentrum.de, Orangerotes Habichtskraut

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