Stauden

Ist Großblumiges Mädchenauge winterhart?

27.05.2024
Leuchtend gelbe Blüte des Großblumigen Mädchenauges in einem Garten. Bienenfreundliche Staude.
Leuchtend gelbe Blüte des Großblumigen Mädchenauges in einem Garten. Bienenfreundliche Staude.

Auf die üppige, leuchtend gelbe Blütenpracht von Großblumigen Mädchenaugen wollen Hobbygärtner nicht mehr verzichten. Von Juni bis Oktober schmückt die aparte Blume den Garten mit ihren wippenden Blütenköpfen. Als Gruppe gepflanzt bilden Coreopsis grandiflora einen dichten Blütenteppich, umschwärmt von Bienen und Schmetterlingen.

Beitragsbild von Laila auf Pixabay

Fragezeichen visualisieren dem Leser, dass eine grüner-daumen-zwischenfrage folgt.

Aber ist das Großblumige Mädchenauge winterhart?

Die Antwort ist jein. Die meisten Sorten des Großblumigen Mädchenauges sind winterhart bis Zone 6. Das bedeutet, dass sie Temperaturen bis zu -23,4°C überstehen können. In rauen Regionen und am falschen Standort kann es jedoch zu Ausfällen kommen.

Eiskalter Emoji mit Frostmotiven, symbolisiert frostige Bedingungen im Garten.

Folgende Faktoren beeinflussen die Winterhärte:

Blühende Krokusse und frische Blumen im Frühling in den österreichischen Alpen.

Sorte: Es gibt verschiedene Sorten des Großblumigen Mädchenauges, die sich in ihrer Winterhärte unterscheiden. So sind zum Beispiel die Sorten ‚Early Sunrise‘ und ‚Goldray‘ weniger winterhart als die Sorte ‚Sonnenkind‘ (gibt’s bei Amazon).

Blühende Krokusse und frische Blumen im Frühling in den österreichischen Alpen.

Standort: Das Großblumige Mädchenauge bevorzugt einen sonnigen Standort mit einem gut durchlässigen Boden. Staunässe im Winter kann zum Ausfall der Pflanzen führen.

Blühende Krokusse und frische Blumen im Frühling in den österreichischen Alpen.

Pflege: Im Herbst wird ein Coreopsis grandiflora bodeneben abgeschnitten. Mit dem klassischen Staudenschnitt wird die Sommerblume auf den Winter vorbereitet.

Blick von oben auf mehrere Großblumige Mädchenaugen in Gelb
Großblumige Mädchenaugen gibt es auch mit rein gelben Blüten.

Foto von Pascal Bullan auf Unsplash

Grüner-Daumen-Zwischenfrage: Ist das Großblumige Mädchenauge giftig?

Nein, das Großblumige Mädchenauge ist nicht giftig. Im Gegenteil! Die Sommerblume wird sogar als kinderfreundliche Pflanze empfohlen für Kita, Kindergarten und Spielplatz in einer Broschüre der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Deutschland. Sie können die Broschüre hier downloaden. Somit sind Coreopsis grandiflora die idealen Alternativen zu giftigen, gelbblühenden Blumen, wie die Langspornige Akelei ‚Yellow Queen‘, Großblütiger Fingerhut (Digitalis grandiflora) und gelbe Elfenblumen (Epimedium).

Fragezeichen visualisieren dem Leser, dass eine grüner-daumen-zwischenfrage folgt.

Was kann man tun, um das Großblumige Mädchenauge im Winter zu schützen?

An einem geschützten Standort pflanzen: Das Großblumige Mädchenauge sollte an einem Standort gepflanzt werden, der im Winter vor kalten Winden geschützt ist.

Mulchen: Im Herbst wird der Wurzelbereich einer Coreopsis grandiflora mit einer Schicht Laub und Nadelreisig oder Rindenmulch abgedeckt werden. Diese Maßnahme verhindert pralle Wintersonne, einhergehend mit Trockenstress und schützt die Wurzeln vor Frost.

Abdecken: In besonders kalten Regionen kann es sinnvoll sein, Großblumige Mädchenaugen im Winter mit einem Vlies (gibt’s günstig bei Amazon) oder Jutesack abzudecken.

Fazit

Das Großblumige Mädchenauge ist eine pflegeleichte Staude, die jeden Garten bereichert. Mit ein bisschen Vorsorge gedeiht diese wunderschöne Pflanze auch in rauen Regionen mehrjährig und winterhart.

Quellen: Wikipedia.org, Mädchenaugen und Baumschule-Horstmann.de, Großblumiges Mädchenauge sowie Gattung Mädchenaugen und Weber-Baumschule.de, Coreopsis grandiflora und Mein-schöner-Garten.de, Großblumiges Mädchenauge


Als Amazon-Partner verdiene ich mit qualifizierten Verkäufen.

Den Fotografinnen und Fotografen herzlichen Dank!

Das könnte Sie auch interessieren ...

Hieracium pilosella Pflege – Alpenkraut für den Steingarten
Alpenkräuter

Hieracium pilosella Pflege – Alpenkraut für den Steingarten

Unter den Alpenkräutern gehört das Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella) zu den Gewinnern der Evolution. Hinter der 5-25 cm kleinen Wildblume verbirgt sich eine clevere Überlebensstrategie, geprägt von ausdauernder Trockenheitsverträglichkeit, extremer Winterhärte und einem überschwänglichen Ausbreitungsdrang. Nicht nur in den… […]
Wald Habichtskraut Pflege – Alpenkraut für den Garten
Alpenkräuter

Wald Habichtskraut Pflege – Alpenkraut für den Garten

Für die alpine Gartengestaltung schattiger, frisch-feuchter Böden ist das Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum) eine hervorragende Wahl. Mit seinen gelben Körbchenblüten setzt das heimische Wildkraut leuchtende Akzente in lichten Bergwäldern und auf artenreichen Almwiesen bis in alpine Hochlagen. Ebenso üppig entfaltet… […]
Astragalus alpinus – Alpen-Tragant im Steingarten
Alpenblumen

Astragalus alpinus – Alpen-Tragant im Steingarten

Für die Liebhaber alpiner Kräuter und Blumen ist der Alpen-Tragant (Astragalus alpinus) ein echter Geheimtipp. Mit seinen zarten, weiß-hellblauen, bienenfreundlichen Blüten und dekorativ gefiederten Blättern bereichert er den Steingarten mit dem Flair der Hochalpen. Doch Vorsicht: Wie die meisten… […]