Alpenflora

Alpen-Milchlattich pflanzen & pflegen – Cicerbita alpina, Bienenweide und Alpenkraut für den Garten

14.05.2026
Alpen-Milchlattich ist ein prägendes Element sommerlicher Bergwiesen.
Alpen-Milchlattich ist ein prägendes Element sommerlicher Bergwiesen.

Der Alpen-Milchlattich (Cicerbita alpina) ist die erste Wahl für eine dekorative, alpine Gartengestaltung halbschattiger bis licht-schattiger, feuchter Standorte. An diesen schwierigen Lagen entfaltet die imposante, mehrjährige Wildstaude im Sommer ein blau-violettes Blütenmeer, untermalt von großen, frischgrünen Blättern. Naturnahe Hobbygärtner schätzen das heimische Alpenkraut als eine pflegeleichte, bienenfreundliche Pflanze an Gehölzrändern, Teichufern, Bachläufen, in Bauerngärten, Kräuterbeeten und halbschattigen Alpinarien. Bergbauern sind davon überzeugt, dass Alpen-Milchlattich die Milchleistung ihrer Kühe steigert.

Blick auf eine üppige Bergwiese in den Hochalpen, deren prägendes Element die blau-violetten Blüten des Alpen-Lattichs (Cicerbita alpina) sind.

Das Beitragsbild ist von Andrea SchieberCC BY-NC-ND 2.0

Das Wichtigste in Kürze

Alpen-Milchlattich (Cicerbita alpina) wächst am besten an halbschattigen bis licht-schattigen Standorten. Der ideale Boden ist frisch bis feucht, nährstoffreich und durchlässig. Blütezeit ist von Juli bis September mit blau-violetten Körbchenblüten mit großen, fiederteiligen Blättern, die von Almkühen gerne gefressen werden.


Wuchshöhe: 60-120 cm
Eigenschaften: Winterhart, bienenfreundlich, bedingt essbar.
Samen: Kühlkeimer
Besonderheit: Stängel enthalten schwach giftigen, klebrigen Milchsaft.
Verwendung: Gehölzrand, Unterpflanzung, Kräuterbeet, feuchtes Schattenbeet, Alpinum, Wildblumenwiese.

Alpen-Milchlattich Steckbrief

Historische, botanische Illustration von Alpen-Milchlattich (Cicerbita alpina) mit allen Pflanzenteilen

Von Carl Axel Magnus Lindman – Gemeinfrei via wikimedia

Alpen-Milchlattich lateinischer NameCicerbita alpina
PflanzenfamilieKorbblütler (Asteraceae)
HerkunftEuropa
Vorkommen in MitteleuropaHäufig in den Alpen und hohen Mittelgebirgen in Bergwäldern, Hochstaudenfluren bis auf 2.000 m Höhe.
WuchsKrautig, aufrecht
Wuchshöhe60-120 cm, selten bis 140 cm
WuchsformAufrechte, krautige, behaarte Staude, unverzweigt oder ab der Mitte traubig verzweigt.
BlütezeitJuli bis September
BlüteRispig-traubiger Blütenstand aus blau-violetten Körbchenblüten
FrüchteSamen mit Pappus
BlätterSommergrün, fiederteilig mit spitzen Zipfeln, drüsig behaart oder kahl.
StandortSonnig
BodenFrisch-feucht, durchlässig, nährstoffreich, locker-humos, kalktolerant.
WinterhärteWinterhart bis -34 Grad (Z4)
ÖkologieBienenweide
GiftigkeitUngiftig, essbar
Status NaturschutzNicht gefährdet, nicht besonders geschützt
VerwendungNaturgarten, Gehölzrand, Unterpflanzung, Kräuterbeet, Alpinum, feuchter Schattengarten, Bauerngarten, Wildstaudenbeet.

📸 Alpen-Milchlattich Bilder

Alpen Milchlattich Standort & Boden

In der Natur besiedelt Cicerbita alpina überwiegend Bergwälder, Hochstaudenfluren, feuchte Mulden und nährstoffreiche Almwiesen bis in 2.000 m Höhe. Darum liebt er es auch im Garten luftfeucht und lichtarm. Am wohlsten fühlt er sich an Standorten, die morgens oder abends Sonne bekommen, aber vor heißer Mittagssonne geschützt sind.

⛅️ Perfekte Lichtverhältnisse

  • gerne im Halbschatten oder licht-schattigen Gehölzrand,
  • Nord- oder Ostseite ist ideal,
  • Westseite nur mit Beschattungsmöglichkeit am Nachmittag.

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Grüner-Daumen-Tipp: An vollsonnigen Plätzen leidet der Alpen-Milchlattich schnell und erinnert innerhalb kurzer Zeit eher an einen schlaffen, durstigen Salat. Hier kommen alpine Sonnenanbeter zum Zuge, wie der Alpen-Tragant (Astragalus alpinus) mit weiß-blau-violetten, bienenfreundlichen Schmetterlingsblüten und das vom Mittelmeer „zuagroaste“ Bergbohnenkraut (Satureja montana) mit zartrosa Blüten und immergrünen Blättern.

🌱 Optimaler Boden

Der Boden am Standort für den Alpen-Milchlattich sollte frisch-feucht, locker-humos und nährstoffreich sein. In der Natur bevorzugt er diese Böden sowohl über Kalk- als auch über Silikatgestein. Das zeigt: Entscheidend für ein üppiges, gesundes Wachstum ist weniger der pH-Wert, sondern primär eine feuchte, nahrhafte Struktur.

An einem wilden Bergbach steht ein Horst aus Alpen-Milchlattich (Cicerbita alpina) ohne Blüten, aber mit großen Blättern.
Den Alpen-Milchlattich kann auch sehr gut am Bachlauf pflanzen.

Bild von Nicholas TurlandCC BY-NC-ND 2.0

Paar in Gartenkleidung mit Pflanzen und Gießkanne, bereit für die Gartenarbeit.

Alpen-Milchlattich pflanzen – So gedeiht die blaue Wildstaude

Die beste Pflanzzeit ist von April bis Mai, damit das Alpenkraut bis zum ersten Frost gut einwachsen kann. Eine Pflanzung im Herbst von September bis Oktober ist ebenfalls möglich, dann jedoch mit einem leichten Winterschutz. So pflanzen Sie den Alpen-Milchlattich richtig:

Pflanzabstand

Am richtigen Standort kann er einen stattliche Wuchshöhe erreichen. Darum sollte man dem Alpen-Milchlattich genug Freiraum geben.

📐 Empfohlener Pflanzabstand:50 bis 70 cm

In der alpinen Gartengestaltung darf er auch lockerer stehen. Am schönsten kommt der Milchlattich in kleinen Trupps von 3-5 Pflanzen zur Geltung. Nur als Saumbepflanzung von Gehölzen setzt man ihn in einer Reihe.

👩‍🌾 Pflanzanleitung Schritt-für-Schritt

1. Wurzeln tränken: Stellen Sie den Wurzelballen mit Topf für einige Minuten in normales Leitungswasser.

2. Bodenvorbereitung: Graben Sie für den Pfahlwurzler den Boden Zwei-Spaten tief um und lockern die Erde mit der Harke. Arbeiten Sie in den Boden reife Komposterde ein.

3. Pflanzung: Das perfekte Pflanzloch ist doppelt so breit, wie der (ausgetopfte) Wurzelballen. Diesen setzen Sie nicht tiefer ein, als zuvor im Anzuchttopf. Drücken Sie die Erde gut fest und gießen durchdringend an, aber vermeiden Sie Staunässe.

4. Startdüngung: Damit der Alpen-Milchlattich auch im eher mageren Boden gedeiht, reichern Sie den Aushub des Pflanzlochs mit Hornspänen oder einem Bio-Langzeitdünger an.

5. Mulchen: Wenn Sie die Wurzelscheibe mit einer dünnen Mulchschicht aus Rindenmulch oder Kompost bedecken, bleibt die Erde länger feucht. Das ist wichtig, denn Trockenstress ist die häufigste Ursache, wenn der Alpen-Milchlattich nicht anwächst.

Eine Hobbygärtnerin gießt Alpen-Milchlattich (Cicerbita alpina) am halbschattigen Gehölzrand
Alpen-Milchlattich sollte man nicht austrocknen lassen.

Vektor für Pflanzen düngen

Alpen-Milchlattich Pflege – Die 5 besten Tipps

1️⃣ Regelmäßig gießen

In der Anfangsphase ist regelmäßiges Gießen wichtig, denn nur im konstant leicht feuchten Boden wächst die Alpenstaude an. Später versorgt sich der Alpen-Milchlattich über seine tiefe Pfahlwurzel selbst mit Wasser und benötigt nur bei bei längerer Trockenheit zusätzliches Wasser. Für alle Tiefwurzler ist es besser, ein- bis zweimal wöchentlich durchdringend zu gießen, statt täglich in kleinen Mengen.

2️⃣ Sparsam düngen.

Trotz seiner Vorliebe für nährstoffreiche Böden ist der Alpen-Milchlattich kein Starkzehrer. Mit einer Portion Kompost oder Hornspänen im Frühjahr ist der jährliche Nährstoffbedarf abgedeckt.

3️⃣ Rückschnitt verlängert die Blütezeit

Wenn Sie den Alpen-Milchlattich regelmäßig ausputzen oder einmalig nach der Hauptblüte um ein Drittel zurückschneiden, erscheint im Oktober gerne eine schöne Nachblüte. Im zeitigen Frühjahr schneiden Sie das abgestorbene Alpenkraut bodeneben zurück und machen so den Weg frei für einen frischen Austrieb. Wichtig! Schützen Sie sich mit Handschuhen vor dem klebrigen Milchsaft, der bei empfindlichen Menschen auch allergische Reaktionen verursachen kann.

4️⃣ Alpen-Milchlattich überwintern

Als Gebirgspflanze ist er vollkommen winterhart. Im Garten braucht er normalerweise keinen besonderen Winterschutz. Eine Abdeckung mit Laub oder Reisig schadet aber nicht, denn sie entspricht seinem natürlichen Lebensraum in den Bergwäldern.

5️⃣ Krankheiten und Schädlinge am Milchlattich

Mit seinem schwach giftigen Milchsaft schützt er sich sehr erfolgreich vor Krankheiten und Schädlingen. In Gärten mit einem hohen Schneckenaufkommen sollte man den Alpen-Milchlattich dennoch mit einem Schneckenkragen pflanzen, denn gefräßige Nacktschnecken stören sich nicht am bitteren, milchigen Pflanzensaft.

Alpen-Milchlattich vermehren

Für die einfachste Vermehrungsmethode müssen Sie gar nichts tun. Lassen Sie einfach die verwelkten Körbchenblüten stehen, damit sich die geflügelten Samen auf natürlichem Weg im Garten verteilen. Die kontrollierte Vermehrung gelingt sowohl generativ mit Samen als auch vegetativ durch Teilung.

Alpen-Milchlattich durch Aussaat vermehren – Tipps

Die gezielte Aussaat erfordert ein wenig Aufmerksamkeit und Geduld, denn Cicerbita Samen sind Kühlkeimer. Es werden bessere Keimergebnisse erzielt, wenn über eine Zeit von 4 bis 6 Wochen niedrige Temperaturen um den Gefrierpunkt auf das Saatgut einwirken.

  • im Herbst direkt ins Freiland säen,
  • Aussaat im Topf und draußen überwintern lassen,
  • Lichtkeimer nur hauchdünn bedecken,
  • gleichmäßig feucht halten.

Alpen-Milchlattich durch Teilung vermehren

Ältere, gut etablierte Exemplare können im Frühjahr geteilt werden. Das ist zumeist die einfachere Methode, vor allem für Anfänger. So gehen Sie richtig vor:

  • Staude im Frühjahr ausgraben,
  • Wurzelstock mit einem Messer oder scharfen Spaten teilen,
  • Teilstücke sofort wieder einpflanzen,
  • gut angießen und gleichmäßig feucht halten.

Auf der halbschattigen, feuchten Bergwiese an einem Hang gedeihen Alpen-Milchlattich, Wilder Baldrian und andere Alpenkräuter zwischen Wiesengräsern.
In den Alpen möchte der Milchlattich nicht gerne alleine stehen, sondern sucht die Gesellschaft weiterer Wildstauden.

Bild von AniaCC BY-NC-ND 2.0

Alpen-Milchlattich kombinieren – Pflanz-Idee nach dem Vorbild der Natur

Das obige Bild hat eine typische Pflanzengesellschaft feuchter, nährstoffreicher Bergwiesen eingefangen mit Alpen-Milchlattich. Mit welchen Wildstauden Sie diese alpine Kombination nachpflanzen und dekorativ erweitern, habe ich Ihnen im Folgenden als Inspiration zusammengestellt:

  • Berg-Baldrian (Valeriana montana) – auf dem Bild zwischen Alpen-Milchlattich -, blüht von Mai bis August mit rosa Blütenständen, wird 30-60 cm groß und gehört zu den alpinen Heilpflanzen, die man auch als Gemüse essen kann.
  • Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – auf dem Bild unten links -, stellt von April bis Juni purpurrote Glockenblüten zur Schau und gehört zu den essbaren Heilkräutern der Alpen.
  • Wald-Habichtskraut (Hieracium murorum) setzt im frisch-feuchten Halbschatten dekorative Akzente mit leuchtend gelben Körbchenblüten von Mai bis September.
  • Blaue Jakobsleiter (Polemonium caeruleum) ergänzt sich mit seinen himmelblauen Blüten wunderbar mit den blau-violetten Milchlattich-Blüten.
  • Blauer Eisenhut (Aconitum napellus), die ideale Leitstaude mit blauen Blütenkerzen von Juni bis August – Vorsicht: Stark giftig!

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Grüner-Daumen-Gestaltungstipp: Holen Sie sich die Schattenromantik der Bergwälder in Ihren Garten mit Alpen-Milchlattich und Blattschmuckstauden. Paradebeispiele für schöne Nachbarn sind: Wohlriechende Weißwurz (Polygonatum odoratum) und heimischer Wurmfarn (Dryopteris filix-mas). Nicht zu vergessen die heimische Orchidee Gelber Frauenschuh (Cypripedium calceolus mit spektakulären Kesselfallen-Blüten von Mai bis Juni und ornamentalen Schmuckblättern für den Rest des Jahres.

🛒 Bezugsquellen Tipps für Samen und Jungpflanzen

Wie die meisten Alpenkräuter, so ist auch der Alpen-Milchlattich nicht in jedem Gartencenter und Baumarkt erhältlich. Die besten Chancen auf den Kauf von Saatgut und Jungpflanzen bestehen bei kompetenten Spezialanbietern für Alpenpflanzen. Bei den folgenden, seriösen Bezugsquellen ist der Cicerbita alpina immer wieder einmal im Angebot:

  • Bakker.com: Europas größter Online-Shop für Gartenpflanzen mit Sitz in 59960 Neuville-en-Ferrain – Frankreich, hat regelmäßig bekannte und seltene Alpenpflanzen im Sortiment.
  • Jelitto.com: Der deutsche Top-Anbieter für Saatgut heimischer und exotischer Pflanzenarten, beweist seine Kompetenz mit einem umfangreichen Sortiment, das stetig erweitert wird.
  • Shop.hof-berggarten.de: Dieser Spezialist mit Sitz in Süddeutschland bietet im Frühling und Herbst den Alpen-Milchlattich als Jungpflanze an.
  • Sarastro-Stauden.com: Einer der führenden Anbieter für Alpenpflanzen mit Sitz im Inntal in Österreich hat regelmäßig heimische Lattich-Arten im Angebot, wie den Großblättrigen Milchlattich (Cicerbita macrophylla).
  • Nordischer-Shop.at: Eine anerkannte Koryphäe für bekannte und seltene Alpenpflanzen als Saatgut oder Jungpflanzen mit Sitz in Sankt Peter in der Au.
  • REWISA-Netzwerk.at: Mein Geheimtipp für Liebhaber der Alpenflora auf der Suche nach Saatgut seltener Stauden, Blumen, Kräuter, Gräser, Bäume und Sträucher mit einer umfangreichen, alphabetischen Datenbank, die zu den jeweiligen Fachbetrieben des Netzwerks führt.

Auf den nektar- und pollenreichen Blüten des Alpen-Milchlattichs sitzt eine Wildbiene
Für Wildbienen sind die Milchlattich-Blüten ein beliebtes Anflugziel.

Bild von Hermann Hammer – CC0

Häufig gestellte Fragen

Ist der Alpen-Milchlattich bienenfreundlich?

Ja, der Alpen-Lattich ist eine wertvolle Bienenweide. Neben Honigbienen fliegen 76 Wildbienen-Arten die nektarreichen Blüten an. Davon haben sich 16 Arten auf den Pollen spezialisiert, wie die stark gefährdete Flockenblumen-Langhornbiene (Eucera dentata) und die gefährdete, extrem seltene Zwerg-Wollbiene (Anthidium nanum). Außerdem interessieren sich 15 Schwebfliegen-Arten für die blau-violetten Blüten.

Ist ein Alpen-Milchlattich essbar?

Ja, die Blüten, Blätter und jungen Triebe des Alpen-Milchlattichs sind essbar, allerdings kein Gaumenschmaus. Das Alpenkraut enthält Bitterstoffe und einen schwach giftigen, klebrigen, milchigen Saft; besonders ältere Blätter schmecken deutlich bitter. Wenn überhaupt, sollte man die Pflanze nur in kleinen Mengen als Wildgemüse verzehren. In der alpinen Gartengestaltung steht primär der ökologische und dekorative Wert im Vordergrund.

Ist der Alpen-Milchlattich eine Heilpflanze?

Ja, traditionell wurde der Alpen-Milchlattich als Heilpflanze verwendet für die äußerliche Anwendung gegen Entzündungen. Seine Inhaltsstoffe sind Gerbsäuren und Bitterstoffe, denen eine adstringierende, entzündungshemmende Heilwirkung zugesprochen wurde. In der modernen Heilpflanzenkunde spielt der Alpen-Milchlattich keine Rolle mehr.

Quellen: Wikipedia.org, Alpen-Milchlattich und Naturadb.de, Cicerbita alpina und Hof-Berggarten.de, Cicerbita alpina und Oekologie-Seite.de, Cicerbita alpina und Heilkraeuter.de, Alpen-Milchlattich

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